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Tanz im WestwindoderDu gibst mir erstAlmosen, dann die HölleGedichte / Þiirler 120 Seiten/120 sayfa, PaperbackISBN 3-89514-210-7
Yayýn evi: Karin
Fischer Verlag
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Unvorstellbar
Ich ohne dich, du ohne mich: Es wäre unvorstellbar. Ich brauche dich, zum
Lieben, zum Tadeln, zum Verzeihen, zum Loben, wie das Lebensgesetz es vorsieht.
Das sind menschliche Bedürfnisse, ohne die es nicht geht.
Feindschaft ist oftmals das Ende einer Freundschaft. Wir hatten einmal eine Freundschaft, eine Liebe, ein Zusammensein, Vertrauen und zum Schluß: Haß. Ich liebe meine Feinde immer noch, ob sie nun mit einem Gewehr, oder mit Granaten, oder mit einer Bombe über mich herfallen oder mit bösen Worten. Ich liebe meine Feinde. Ob diese Feindschaft aus Glaubensbekenntnissen entstanden ist, oder aus anderen Gründen. So wie der Freitag der muslimische Gebetstag, der Sonnabend der jüdische, der Sonntag der christliche ist, beten alle dafür, daß wir verzeihen, versöhnen, einsehen, wegsehen oder nichts mehr verübeln. Der Montag ist dann der Tag, an dem wir uns vertragen müssen. Am Dienstag dürfen wir uns wieder streiten, mittwochs uns trennen, donnerstags uns schlagen; so wird es wieder Freitag zum Beten, sowie Sonnabend und Sonntag. Es geht alles von vorne los. Bevor wir uns umbringen, mit Bomben zerfetzen, sollten unsere Gebetstage dazu helfen, daß kein Gläubiger von einem anderen Gläubigen umgebracht wird. Jeder der hier existiert, hat auch das Recht dazu. Nicht mit deinem Willen, sondern nach Gottes Willen zu streben, das hast du doch genug gehört und geübt in deinem Gebetshaus. Ob du hier wohnst oder am Ende der Welt: Die gleiche Melodie klingt in den Ohren: "...liebe deine Feinde wie dich selbst!" |
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